SPANIEN – ENTLANG DER OSTKÜSTE

005010Den Hunden geht es doch immer viel zu gut, oder? Aber es kommt noch besser:

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Der eine lässt sich im Wagen durch die Stadt chauffieren, der andere liegt den ganzen Vormittag im Bett und pennt:

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Der, der da in den Kissen lümmelt, ist übrigens Miles.

Miles kommt aus Kalifornien. Er ist 6 Jahre alt und macht, wie wir,  eine einjährige Europatour. Nur seine Anreise war etwas länger, als unsere:

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Spannend, wen man beim Campen manchmal so kennen lernt. Miles und seine Familie sind heute unsere Nachbarn. Sie sind schon seit 6 Monaten in Europa unterwegs und haben nochmal 6 Monate vor sich.

Herzlich willkommen liebe Freunde und Familien! Wir melden uns aus Spanien und wir sind nach längerem Aufenthalt in Bolnuevo nun tatsächlich einige Kilometer weiter gefahren. Weil es in Bolnuevo so schön war, hier ein letztes Abschiedsfoto:

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Wir machen uns auf den Weg Richtung Norden. Wenn man ein paar Kilometer vor sich hat, fährt es sich auf den spanischen Autobahnen sehr entspannt. Kein Verkehr, kein Stau. Nur Maut muss man eben blechen. Alles im Leben hat seinen Preis:

035 nach Denia

Das nächste Ziel heißt Benidorm. Benidorm liegt an der Costa Blanca, nördlich von Alicante. Wir fragen wikipedia nach Benidorm und erfahren, dass die Stadt angeblich „…die größte Hochhausdichte (in Relation zur Einwohnerzahl) weltweit mit 345 Gebäuden mit mehr als zwölf Etagen…“ hat. Keine Ahnung, ob das stimmt. Angeblich ist ja immer alles weltweit am größten, kältesten und schnellsten. Viele Hochhäuser gibt es wirklich. Es sieht nicht schön aus, aber interessant:

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Weiter gehts nach Alcossebre an der Costa del Azahar:

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Hier, in Alcossebre, lernen wir übrigens auch das Paar aus Kalifornien mit ihrem Schlafhund Miles kennen. Drei Nächte verbringen wir auf einem schönen Campingplatz, der inmitten eines Naturschutzgebiets direkt an der Küste liegt:

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Nun steuern wir Peniscola an. Für Deutsche gewiss ein doofer Name, aber was sollen wir machen? Uns hat ja niemand gefragt. Während einer Wanderung von Alcossebre aus, kann man die Stadt schon sehen. Sie liegt nur etwa 20 Kilometer nördlich von Alcossebre:

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Auf gehts nach Peniscola und es lohnt sich, hier vorbei zu schauen. Im Hochsommer wollen wir nicht hier sein, da schieben sich bestimmt die Touristenmassen durch die engen Gassen. Aber jetzt ist es schön ruhig und leer. Auf dem Parkplatz am Hafen stehen drei oder vier Wohnmobile. Selbst die Parkautomaten sind jetzt – in der Nebensaison – außer Betrieb. Wir stellen uns dazu und schauen uns die Stadt an:

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Kurios: Hier gibt es Häuser, deren Fassaden mit Muscheln beklebt sind. Der arme Muschelleger, der früher mal Fliesenleger war und dachte, jetzt wird alles besser. Naja, aber interessant sieht das schon aus:

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Wir reisen weiter Richtung Norden. Vielen Dank fürs Reinschauen und viele herzliche Grüße an alle in der Heimat:

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