BOM DIA PORTUGAL

Hallo zusammen. Wir sind wieder ein Land weitergefahren und melden uns heute aus:

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Passend dazu finden wir in der Stadtmitte ein riesiges Plakat, auf der man unsere bisherige Reise und den aktuellen Standort gut sehen kann:

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Eines unserer ersten Ziele heißt Caminha, ein nettes, kleines Städtchen im Norden des Landes:

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Kurios: An mehreren Stellen (!) in der Stadt tauchen diese Piktogramme auf. Oder sollen wir Wegweiser sagen? Wir geben uns die größte Mühe, können aber nirgends interessante Dinge beobachten, die unter die Definition „Voyeurismus“ fallen. Schade eigentlich.:

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Auch in der Stadt Braga, unserem nächsten Ziel, gibt es nichts voyeuristisches zu finden. Dafür ist da richtig Sommer. Blauer Himmel, Sonne und computergesteuerte Springbrunnen prägen das Stadtbild im Zentrum. Von den Randbereichen der Stadt sprechen wir nicht und zeigen auch keine Fotos:

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Portugal ist skurril. Hier prallen Gegensätze und scheinbare Widersprüche aufeinander. Einerseits finden wir portugiesische Fischerboot – Romantik, so wie man sich das eben vorstellt:

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Und dann, zwei Straßen weiter, fühlen wir uns an die östlichsten Ostgrenzen der EU katapultiert. Dagegen war Polen richtig schön:

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Richtig gut sind meistens die Campingplätze. Fast alle haben geöffnet, sie sind ziemlich preiswert und wir teilen uns die oft riesigen Gelände mit nur wenigen anderen Campern:

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Hier in Portugal waren im Sommer ja heftige Waldbrände. Kilometerlang fahren wir durch abgebrannte und verkohlte Wälder:

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Das Wetter ist klasse. Wir haben Glück, so erzählen Einheimische. In der Regel ist es hier um diese Jahreszeit wohl nicht mehr ganz so warm. Umso mehr genießen wir das Meer bei angenehmen 20 bis 24 Grad:

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Wenn die Fischer ihre Boote und ihre Netze am Strand in Ordnung bringen, schlägt die Stunde der Möwen. Jetzt ist reichlich Beute möglich. Emma findet es auch ganz toll und wirft sich vor Freude schon mal auf den Rücken:

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Wo wir nun so viel Zeit, Muße und Kreativität haben, alte Lebensträume ihren Weg in die Realität finden und die Möwen sowieso schon da sind, warum nicht mal einen Film drehen? Man muss Chancen nutzen, wenn sie da sind, oder?:

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Schließlich, nach Beendigung der Dreharbeiten, bereisen wir Figueira da Foz. Eine im Sommer pulsierende Stadt an der Küste. Jetzt, im November, sind die Touristen weg und alles ist verrammelt, vergammelt und geschlossen. Schön ist’s trotzdem. Oder vielleicht gerade deswegen?:

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Das war’s für heute. Vielen Dank und Euch allen eine schöne Woche:

grüsse