SPANIEN – ENTLANG DER NORDKÜSTE

Herzlich willkommen liebe Freunde zu Hause. Heute melden wir uns aus Spanien.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir das schöne Frankreich verlassen, aber vielleicht kommen wir ja noch einmal wieder. Nachdem wir in der vergangenen Woche reichlich französischen Sandstrand genossen haben, ändert sich nun die Landschaft schlagartig mit dem Grenzübertritt nach Spanien.

Hohe Berge wechseln sich auf unserer Reise mit der felsigen Küste ab. Dazwischen: Viele kleine Buchten und urtümliche, ziemlich vergammelte spanische Dörfer:

003005

Erst einmal geht es hoch in die Berge. Oberhalb der Nebelgrenze finden wir uns wieder im bayerischen Alpenpanorama:

007009011013

Nur wenige Kilometer weiter entdecken wir die felsige Küste, ganz ähnlich wie im britischen Wales:

015017

Unser erstes Ziel heißt Santander. Die Bank „Santander“ kennen wir schon aus der Werbung, mal schauen, ob die Stadt dem Marketingpanorama gerecht wird:

020

Wir übernachten in Somo und eine kleine Fähre bringt uns in 30 Minuten nach Santander:

022023

Gleich nach der Ankunft entdecken wir dieses schöne Gebäude, welches ein paar nette Geschäfte, Bars und Restaurants beherbergt:

024026

Alle haben Hunger und genießen hier ein leckeres, kleines und frühes Mittagessen, bevor ein Bummel durch die Stadt ansteht:

028030032 Santander

Wir setzen unsere Reise fort. Es hat angenehme 24 Grad und unser nächstes Ziel heißt Ribadesella:

034036038 Ribadesella040

Ja, auch in Spanien gibt es schöne, alte Autos. Hier aktuelle Aufnahmen:

042 A1044 A2046 A3

Wer kann etwas mit dem folgenden Symbolbild anfangen?:

048

Das Symbol weist den sogenannten Jakobsweg mit Ziel Santiago de Compostela, was nun auch unser nächstes Ziel ist. Auf diesem Jakobsweg kann man aus vielen Ländern Europas nach Santiago wandern. Wir entscheiden uns für die Schnellstraße „AP-9“. In Santiago angekommen, entdecken wir sie dann: Pilger aus aller Welt:

5005253

Wie nahezu alle Kathedralen, Münster, Dome und größere Kirchen, ist auch die berühmte Kathedrale in Santiago de Compostela in ein Baugerüst eingekleidet. Wir würden uns Sorgen machen, wenn hier keine Baustelle wäre:

054

Nun zum Innenhof und zum Eingangsbereich. Ohne Baugerüst:

056058

Berühmt berüchtigt: Das riesige, überdimensionierte Weihrauchfaß in der Kathedrale.

Angeblich strömten zahlreiche Pilger wohl – auf Grund der langen und anstrengenden Anreise per Fuß – einen ziemlich unangenehmen Körpergeruch aus. Weder Drei-Wetter-Taft noch 8×4 Deo halfen, hier irgendetwas zu beschönigen. So ließ man das riesige Weihrauchfaß schwenken, um alle Gerüche gnadenlos zu überdecken, die die empfindliche Nase beleidigten:

Quelle: wikipedia und mein (Uwe) Papa Rainer Heide. Wenn es um historische Fragen geht, weiß er alles. Er wäre glatt mein Telefonjoker, wenn ich bei Günther Jauch in „Wer wird Millionär“ säße:

060

Übrigens: Heutzutage wäre eine solche Geruchsbelästigung nicht mehr möglich. Moderne Abgas – und Umweltvorschriften machen auch vor dem Pilger in 2017 nicht Halt. Schauen wir uns noch einmal genau den typischen Pilger an, der selbstverständlich die strenge EURO 6 Norm erfüllt und sowohl auf dem Prüfstand als auch im realen Pilgerleben stets die Stinkoxidwerte deutlich unterschreitet:

061

Liebe blog-Freunde: Danke fürs Reinschauen. Wir verabschieden uns für heute mit den letzten zwei Bildern aus Santiago. Euch allen eine schöne Woche in der Heimat! Viele Grüße und bis nächste Woche:

062064