SPECIAL EDITION GÖTEBORG

Nach einem kurzen Aufenthalt verlassen wir Schweden. Göteborg, an der Westküste Schwedens, ist eine unserer Lieblingsstädte und daher verbringen wir hier noch 2 Tage. Aus diesem Anlass gibt es nun auch eine Special Editon Göteborg.

Das blog Foto zeigt den Lilla Bommen und bezeichnet das (Jacht-)hafengebiet im Zentrum Göteborgs. Im Hintergrund ist der berühmte lipstick zu sehen, der rot-weiße tower mit Büros und einem Café in der obersten Etage.

Weil er so schön ist, hier noch einmal in voller Größe:

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Im folgenden Bild sieht man den Jachthafen (Lilla Bommen). Im Hintergrund die Oper, direkt am Wasser:

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Nicht nur handfeste Alkoholiker, nein, auch der gewöhnliche Weinliebhaber wird in Schweden nicht so richtig glücklich. Zumindest nicht, wenn er Alkohol kaufen möchte. Der Verkauf von Alkohol ist in Schweden staatlich reglementiert und ziemlich teuer. Genützt hat es nichts. Die Skandinavier brennen ihren Schnaps schwarz im Keller und sobald es eine (günstige) Gelegenheit gibt, einmal ordentlich einen zu heben, schlagen die Schweden meistens richtig (und für die Unbeteiligten oft unangenehm) zu. Was verboten ist, ist erst recht interessant, oder?

Bier gibt es in verschiedenen Alkoholklassen. Bier mit dem geringsten Alkoholgehalt heißt lättöl. Es hat einen Alkoholgehalt von ca. 2,0%vol. und ist zwar relativ teuer, aber noch im normalen Supermarkt erhältlich. „Richtiges“ Bier, Wein und Spirituosen sind in den staatlichen Alkoholläden erhältlich, den Systembolaget:

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Eines der größten Einkaufszentren Schwedens ist das Nordstan in Göteborg:

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In Göteborg gibt es den Liseberg, einen großen Freizeitpark. So eine Art Europapark in etwas kleiner und etwas schnuckliger. Die Lisebergbahn fährt einen hin, wenn man nicht laufen möchte:

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Wer hätte es gedacht, auch einen Bahnhof gibt es in Göteborg. Der ist aber tatsächlich ziemlich schön, im Gegensatz zu vielen deutschen Schmuddelbahnhöfen:

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Kommen wir zum Thema Essen. Nicht ganz unwichtig…Wer hungrig ist und/oder frische Lebensmittel einkaufen möchte, geht am besten in die Saluhallen (gesprochen Salühallen). Hier gibt es alles, was Herz und Magen begehren incl. Elch und Rentier:

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Wer Fisch liebt, geht zu Fuß am Wasser entlang…:

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…bis er zur Fischkirche kommt. Die Fischkirche ist der Fischmarkt schlechthin:

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Haga (gesprochen Horga) ist das, sagen wir links-alternativ angehauchte Viertel in Göteborg.

Hier gibt es alles für den Esoterik-Liebhaber: Alternative Hippie-Läden, deren Räucherstäbchen solche Nebelwolken ausstoßen, dass man sie kaum sieht (aber das dringende Bedürfnis nach einem Sauerstoffzelt hat, wenn man daran vorbei läuft), allerlei Klim-Bim, Geschäfte mit Kuriositäten aus vergangenen Zeiten und den üblichen Wolfgang-Petry-Handgelenksbändchen und farbenfrohen Peace – Tüchern. Ein bisschen Piep Piep Piep, wir haben uns alle lieb, aber trotzdem wirklich sehenswert. Und zu essen gibt es auch wieder etwas:

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Stena Line bringt uns schließlich nach Frederikshavn in Dänemark. Die Überfahrt dauert rund 3 ½ Stunden:

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Während der Abreise und der Fahrt durch den Schärengarten Göteborgs, lohnt es sich auf Deck zu stehen. Wir verabschieden uns von Göteborg. Tschüss und bis bald.

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